Hans Wagner erzielt Doppelsieg in der Eifel
Am letzten Septemberwochenende war die GTC-TC bei strahlendem Sonnenschein am Nürburgring zu Gast.
Im Rahmen des Eifelrennens traten mehr als 30 Piloten mit ihren schön vorbereiteten Fahrzeugen auf dem Grand Prix-Kurs zu zwei Rennläufen an und hielten somit die Erinnerung an vergangene Renntage wach.
In der Gruppe der GT- und Tourenwagen bis 1965 war Thomas Kargus im Lotus Elan an beiden Tagen in der Klasse bis 1600 ccm erfolgreich.
Bis 2,5 Liter gewann Bernd Schmitt zweimal mit seinem Marcos 1800 vor Rainer Bastuck (Triumph TR4) und die große Klasse ging an Reinhold Gröpper. Der Ford Mustang-Pilot setzte sich in den dreißigminütigen Rennen jeweils gegen Georg Noltes Jaguar E Type und den Austin Healey 3000 von Alexander Kolb durch.
Bei den 76ern feierte Timo Biedermann zwei klare Dreilitersiege und kam beide Male auf die dritte Gesamtposition. Dabei trennten ihn am Samstag lediglich 0,4 Sekunden vom zweiten Platz.
In der Klasse lagen Helmut Stein im Ford Escort Mk1 und Bernd Langewiesche, wie der Sieger im Porsche 911 unterwegs, auf den weiteren Podiumsrängen.
In der Klasse über 3000 ccm gingen mit Timo Scheibner (Chevrolet Corvette) und Peter Mücke im Ford Capri zwei besonders schnelle Akteure an den Start. Beide fielen jedoch schon im ersten Lauf aus und konnten auch am Folgetag nicht mehr antreten.
Die Spitze des Gesamtklassements mussten sie somit kampflos dem schnellsten 81er überlassen.
Hans Wagner steuerte seinen BMW M1 zu zwei Siegen und hatte in der Klasse die Markenkollegen Marco Wagner und Axel Hagemann im Gefolge.
Die Kategorie der Zweisitzigen Rennsportwagen und GT-Prototypen stellte den ersten Verfolger Wagners.
Armin Zumtobel gewann die 81er Klasse im Porsche 906 und war am Sonntag bis auf gut dreieinhalb Sekunden an den Procar M1 herangekommen.
Im ersten Durchgang platzierten sich Dominique Kieffer/James Kelly und Harald Schmeyer/Peter Hug in ihren Lola Sports 2000 hinter Zumtobel.
Sonntags wurde Christopher Stahls Porsche 934 vor Schmeyer/Hug auf Rang zwei abgewinkt.
Peter Nielsen holte sich beide Pokale in der 71er Klasse und verwieß mit seinem Lenham Hurst den Elva 160 von Henrik Lindberg mit Rundenvorsprung auf Platz zwei. Auch hier schied mit Georg Stummeyer (Ford GT40) ein Mitfavorit schon im ersten Rennlauf aus.
Text: Stefan Chytrek
GTC-TC Eifelrennen Bericht StefanChytrek (PDF, 66kb)
Fotos Bericht StefanChytrek (ZIP, 2 MB)
















